REWE Stanislawski & Laas, Hamburg

30
%
 
Wärmeverbrauch gespart
Mit gering-investiven Maßnahmen spart der Hamburger Supermarkt bis zu 30 Prozent seines Wärmeverbrauchs und zwei Prozent seines Stromverbrauchs ein.

Der Hamburger Supermarkt REWE Stanislawski & Laas ist in einem historischen Straßenbahndepot beheimatet. Der Standort ist attraktiv, beschert den Betreibern allerdings einen hohen Energieverbrauch.

Nicht nur aufgrund seiner Lage ist der REWE Supermarkt Stanislawski & Laas in Hamburg bemerkenswert. Zwei bekannte Ex-Fußballprofis, Holger Stanislawski und Alexander Laas, sind seit 2014 Geschäftsführer der REWE-Filiale. Mit 7.500 Quadratmetern ist diese außergewöhnlich groß und bietet dazu ein Sortiment mit über 50.000 Artikeln.

Energiecontrolling schlug Alarm

Als im Rahmen des Energiecontrollings der REWE-Group ein ungewöhnlich hoher Energieverbrauch festgestellt wurde, begann die Suche nach Einsparpotenzialen: Kostenreduktionen von 30 Prozent beim Wärmeverbrauch und 2 Prozent beim Strom wurden ermittelt und ein umfassender Bericht samt Maßnahmenkatalog aufgesetzt. Die beiden Chefs waren überzeugt, dass Effizienzmaßnahmen nicht nur Kosten senken, sondern auch Nachhaltigkeit und Klimaschutz dienen. Im Fokus des Maßnahmenplans standen die Optimierung der Heizanlage, aber auch Effizienzsteigerungen bei der Gebäudeautomation, Lüftung, Klimatisierung und Beleuchtung. Bei bereits vorgenommenen Gebäudesanierungen wurde nie das Gesamtkonzept der Heizungsanlagen neu gedacht: Erst jetzt fiel auf, dass für den Markt mehrere Heizkessel teilweise fast ganzjährig durchliefen – und das war teuer.

Maßnahmenplan mit Priorisierung

Zur Beheizung von Teilbereichen musste immer die gesamte Heizanlage gestartet bzw. im Stand-by-Betrieb auf hoher Temperatur gehalten werden. Jetzt wird die Kesselanlage während der Sommermonate abgeschaltet und die Warmwasserbereitung über einen vorhandenen elektrischen Heizeinsatz geregelt. Auch die Absenkung der zu hoch eingestellten Raumtemperatur sowie geänderte Absenkzeiten senkten den Verbrauch deutlich – allesamt gering-investive Maßnahmen, also Aktionen die wenig kosten und viel bringen. Die raumlufttechnischen Anlagen wurden mit Zeitschaltuhren ausgerüstet und auf die Kälteanlage abgestimmt, undichte Kühlhaustüren repariert und Abluftventilatoren mit Jalousieklappen eingebaut.

Große Ersparnis mit wenig Aufwand

Mit einem Umbau spart REWE Stanislawski & Laas jährlich mehrere Tausend Euro Kosten ein und erhöht gleichzeitig den Kundenkomfort. Das Energiesparkonzept hält viele Verbesserungen bereit und kann Altlasten aus der Energiezentrale verbannen, sodass ein effizienter Betrieb sogar mit wenig Aufwand erreicht werden kann. Das zeigt, dass sich ein unverstellter Blick auf den Anlagenpark richtig lohnen kann – und bares Geld spart.

 

Quelle: EHA Energie-Handels-Gesellschaft

Stanislawski und Laas, Erfolgsbeispiel, Klimaschutzoffensive