INTERsport Postleb, Landau

PV, Klimaanlage, Brennstoffzelle, soziale Nachhaltigkeit
60.000
 
kWh gespart.
Es ist das Kleine, was wichtig ist - und was jeder tun kann!

Als wander-, outdoor- und naturbegeisterter Kletterer und Camper war für Peter Postleb klar, wenn er ein eigenes Haus baut, dann in energieeffizienter Bauweise. So entschied er sich schon 2005 für ein Holzständer-Haus mit einer Solarthermie gestützten Pellets-Heizung. Außerdem bekam das Haus eine Photovoltaikanlage, die den Eigenbedarf für den Stromverbrauch weitestgehend deckt.

Ab 2008 übertrug Peter Postleb in vielen Schritten seine private Einstellung auf das Sportfachgeschäft, das er drei Jahre zuvor von den Eltern übernommen hatte: Er bezog ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energiequellen und erneuerte teilweise die Fenster im Geschäftshaus auf das damalige Energieeffizienzniveau. Es folgten verschiedene weitere Maßnahmen.

 

  • In 2010 wurde von Kunststoffbügel auf wesentlich haltbarere Holzbügel oder Grasbügel mit recyceltem Kunststoff umgestellt.
  • 2013 fand der erste größere Umbau im Intersport-Geschäftshaus in Landau statt. Ein Energieberater verhalf zu staatlichen Förderungen. Als erstes wurde die Beleuchtung umgestellt und der gesamte Energieverbrauch auf wesentlich effizientere und sparsamere Geräte (seither spart Postleb alleine durch die Umstellung der Beleuchtung ca. 30 t CO2). Außerdem rückte das Thema „menschliche Nachhaltigkeit“ in den Fokus, indem einerseits ein Aufzug eingebaut und das Haus barrierefrei gestalteten wurde und andererseits die Mitarbeitenden in Teamentwicklung, Antistress-Fortbildung u.v.m. geschult wurden. Seither konnten zwei Mitarbeitende eingegliedert werden, die aus einem Burn-Out kamen.
  • Im Herbst 2013 wurden die Flachdächer mit einer wärmeisolierenden Schicht saniert
  • Ebenfalls im Jahr 2013 wurde eine Fachkraft bei der Intersport Verbundgruppe für den Bereich Energie und Technik eingestellt und trieb das Thema voran. Der rege Austausch trug dazu bei, dass ein Intersport Energiebeirat gegründet wurde, in dem auch Postleb maßgeblich tätig war.
  • Anfang 2014 ging dann die eigene Photovoltaikanlage ans Netz. Mit ihr produziert das Sportgeschäft knapp 20% des Stromes selbst.
  • Zu Beginn des Jahres 2016 wurden die restlichen Fenster sowie die Klima-/Lüftungsanlage auf das höchstmögliche Klimaeffizienzniveau gebracht, die Fassaden gedämmt und die nachhaltige Energiebauweise weitergeführt.
  • Im April 2016 stellte das Sporthaus Postleb auf umweltneutrale Papiertüten um, durch die sich die CO2 Belastung nochmals um 1,5 t /Jahr reduzieren wird. Für diese Tüten wird eine Spende von 20 Cent erhoben, die der Initiative "plant for the Planet" zu Gute kommt.
  • Mitte 2016 wurde zusätzlich eine Brennstoffzelle installiert.
  • Für die erfolgreichen und nachhaltigen Energiesparerfolge bekam Postleb im Herbst 2016 einen internationalen Energie Award verliehen.
  • Die nächsten Projekte sind die menschliche Nachhaltigkeit wieder zu stärken, die über die letzten Jahre/Jahrzehnte immer mehr verloren gegangen ist und somit auch die Verbindung und Achtsamkeit der Generationen untereinander.

Das Sporthaus Postleb erreicht durch diese Maßnahmen eine stattliche Energieeinsparung von über 46%, und eine CO2 Entlastung von über 50 t pro Jahr.

Hier können Sie noch mehr über das Engagement von Peter Postleb erfahren.

Klimaschutzmarketing, Aufkleber, CO2 gespart