DAS FUTTERHAUS in Elmshorn

Einsatz natürlicher Kältemittel, eigener Solarpark, LED-Lichtkonzept
120
t CO2
 
eingespart
„Unser Ziel ist es, innerhalb der nächsten fünf Jahre eine CO2-Reduktion von rund 60 % zu erreichen."

DAS FUTTERHAUS zählt mit über 400 Standorten zu den größten Zoofachhändlern Deutschlands. Klima- und Umweltschutz sind ein fest verankertes Ziel in der Unternehmensstrategie und Herzensangelegenheit von Geschäftsführung und Mitarbeitenden.

„Unser Ziel ist es, innerhalb der nächsten fünf Jahre eine CO2-Reduktion von rund 60 % zu erreichen. Allein durch den erfolgreichen Austausch von Kühltruhen mit zu hohem Energieverbrauch und klima­schädlichen Kältemitteln gegen umweltverträglichere, sparsame Geräte werden in unseren Märkten bereits 120 t CO2 pro Jahr eingespart“, erklärt Lutz Sommer, verantwortlich für die Themen Umwelt und Energie bei DAS FUTTERHAUS.

Effizientes Energiemanagement

Bei der Konzeption neuer Standorte spielt das Energiemanagement von Anfang an eine wichtige Rolle: „Neben unserem strom­sparenden LED-Beleuchtungskonzept von der Innen- und Außen- bis hin zur Aquarienbeleuchtung und der energieeffizienten Kühltechnik, setzen wir auf Ökostrom“, so Sommer. „Seit Januar 2021 nutzen alle eigenen Märkte und unsere Firmenzentrale in Elmshorn Ökostrom.“ Ein Schritt, mit dem die CO2-Emissionen pro Jahr um über 40 Prozent in den zentral geführten Standorten reduziert wurden.

DAS FUTTERHAUS geht mittlerweile einen Schritt weiter und erzeugt seinen Strom zum Eigenverbrauch in Eigenregie: Auf dem Dach des Marktes in der Hamburger Straße sowie auf dem Zentralsitz am Ramskamp wurden die ersten Photovoltaikanlagen installiert. Der dort erzeugte Strom wird zu 95 % selbst verbraucht, genau dann, wenn er benötigt wird - tagsüber. Die PV-Anlage amortisiert sich durch den hohen Eigenverbrauch und die Einsparung bei den Stromkosten in sechs Jahren. In der Zukunft sollen alle Standorte, an denen es technisch möglich ist, mit einer Photovoltaikanlage für den Eigenverbrauch ausgestattet werden.

Ökostrom aus eigenem Solarpark

Seit diesem Jahr werden alle zentralseitig geführten DAS FUTTERHAUS-Märkte sowie teilnehmende Franchisepartner mit Ökostrom aus einer 5 MWp Solaranlage in Bokel bei Neumünster versorgt. Der Kauf des Stroms aus einer großen Solaranlage zur Stromversorgung der DAS FUTTERHAUS-Märkte ist ein Meilenstein zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes und der Risikominimierung für steigende Strompreise in der Unternehmensgruppe. Die Nutzung von Sonnenenergie ist nur einer von vielen Schritten auf dem Weg zu mehr Energieeffizienz und Umweltschutz der Elmshorner Heimtierspezialisten.

In Hinblick auf die Optimierung des Ressourcenverbrauchs spielt auch die Sensibilisierung der Mitarbeitenden eine große Rolle. „Schon kleine Verhaltensänderungen jedes Einzelnen tragen wesentlich zu Energie­einsparungen bei“, sagt Lutz Sommer. „Spezielle Schulungen an unserer unternehmenseigenen Akademie tragen dazu bei, ein besseres Bewusstsein für Umweltthemen zu etablieren.“ So wird im Büroalltag mittlerweile stark auf den Papierverbrauch geachtet und, wo immer es möglich ist, umweltfreundliches Papier mit dem „Blauen Engel“ eingesetzt. Auch das Kundenmagazin sowie nahezu alle Werbemittel werden auf umweltfreundlichem Recyclingpapier aus der Region gedruckt.

Grundsätzlich werden alle Maß­nahmen so konzipiert, dass sie perspektivisch nicht nur in zentralseitig geführten Märkten, sondern auch von Franchisepartnern umgesetzt werden können und sollen.

 

Ein Beitrag von: DAS FUTTERHAUS

Vorreiter beim Energiesparen: Die FUTTERHAUS-Zentrale in Elmshorn