papeteriewelt, Donau-Einkaufszentrum Regensburg

LED-Beleuchtung
73
%
 
Energie eingespart
Es ist nicht mehr so heiß im Laden“, freut sich Berit Liebl. „Das ist natürlich auch viel angenehmer für unsere Mitarbeiter.

Weniger ist mehr
„Ein Großteil unserer Energiekosten geht auf die Beleuchtung zurück“, sagt Walter Liebl von der papeteriewelt in Regensburg. Neben der Inszenierung der Waren spielte bei der Planung für das neue Lichtkonzept deshalb vor allem die Energieeffizienz eine entscheidende Rolle. „Zunächst einmal haben wir die Anzahl der Leuchten reduziert“, erklärt ledxon-Lichtplanerin Carmen Nikol. Ursprünglich erreichten von den 79 vorhandenen 80 Watt-CDM-T-Leuchten etwa 450 Lux die Warenfront. Damit waren die Regale nicht viel heller als der Gang. Diese relativ einheitliche Beleuchtung ließ keinen Spielraum für Akzente. Um Kontraste zu schaffen und gezielt besondere Bereiche hervorzuheben, sollte zwischen Grund- und Akzentbeleuchtung ein deutlich wahrnehmbarer Unterschied liegen. Empfehlenswert ist deshalb ein Verhältnis von mindestens 1:3 bis 1:10. Mit dem neuen Leuchten-Setup in der papeteriewelt kommt mit nur 66 Bluetooth-LED-Leuchten mit jeweils 36,5 Watt fast dreimal so viel Licht wie vorher auf der Ware an. „Insgesamt sind es 1.100 Lux“, präzisiert Nikol. „Das bedeutet, dass wir 62 Prozent an Energie einsparen und trotzdem eine wesentlich hellere Warenausleuchtung haben.“

Energieeffizienz trifft Inszenierung
Die flexiblen Track- und Downlights lenken das Licht gezielt auf die Produkte in den Regalen und gehen auf das häufig wechselnde Sortiment des Shops ein. Eine Steuerung im Eingangsbereich unterstreicht saisonale Kollektionen und Aktionsware mit zwei verschiedenen Lichtstimmungen. Dadurch nehmen Kunden die papeteriewelt im Donau-Einkaufszentrum auch endlich als abgetrennten Bereich wahr – ein Aspekt, der Geschäftsführerin Berit Liebl besonders gut gefällt. „Der Laden hebt sich vom Rest der Mall ab und man betritt eine andere Welt“, sagt sie.

Effizienz erleben
Aber das ledxon-Lichtplanungsteam sah noch mehr Spar-Potenzial und richtete zwei verschiedene Grundszenerien ein. Mittags und nachmittags kommen, laut Berit Liebl, die meisten Kunden in der papeteriewelt vorbei und alle Zonen werden genutzt. „Die Stoßzeitenfrequenz A sorgt dann für 100 Prozent Licht“, erklärt Carmen Nikol. „Morgens und abends, wenn weniger Kunden hier sind, kommt Stoßzeitenfrequenz B mit 70 Prozent Licht zum Einsatz. Mit 770 Lux erreicht immer noch genug Licht die Ware, und das menschliche Auge nimmt den Unterschied kaum wahr.“ Doch die zusätzliche Ersparnis von 10,9 Prozent ist sowohl auf der Stromrechnung als auch beim Energieaufwand später deutlich spürbar.
Außerdem kommt noch ein anderer Vorteil der LED-Technik zum Tragen. „Es ist nicht mehr so heiß im Laden“, freut sich Berit Liebl. „Das ist natürlich auch viel angenehmer für unsere Mitarbeiter.“

 

Quelle: ledxon

Papeteriewelt, LED Beleuchtung, Klimaschutzoffensive